Einsatz 29.09.2017 – FEU Dachstuhl

Datum: 29. September 2017 um 01:08
Alarmierungsart: Digitaler-Meldeempfänger, Sirene
Dauer: 10 Stunden 32 Minuten
Einsatzart: FEU 
Einsatzort: Holzhausen, Hagener Straße
Einsatzleiter: Dressler
Mannschaftsstärke: 1:102
Fahrzeuge: DLK 23/12 – FF Bad Pyrmont , ELW – FF Bad Pyrmont , GW-L – FF Bad Pyrmont , HLF 20 – FF Bad Pyrmont , LF 16/12 – FF Bad Pyrmont , MTW – FF Bad Pyrmont , GW-G – FF Holzhausen , KdoW – FF Holzhausen , LF 10/6 – FF Holzhausen , MZF – FF Holzhausen , GW-Mess – FF Hagen , HLF 20 – FF Hagen , KdoW – FF Hagen , Presse Stadtfeuerwehr , stellv. StBM , Team ELW – Stadtfeuerwehr , TSF – FF Löwensen , TSF – FF Thal 
Weitere Kräfte: Bürgermeister Blome, Fachberater THW, Freiwillige Feuerwehr Lügde, GW – Kreisfeuerwehr Hameln-Pyrmont, GW-Atemschutz – Kreisfeuerwehr Hameln-Pyrmont, Polizei, Presse, RTW – DRK, SEG DRK Bad Pyrmont, Stadtwerke


Einsatzbericht:

Die Feuerwehr Holzhausen und Bad Pyrmont wurden heute Nacht zu einem Dachstuhlbrand in die Hagener Straße alarmiert. In einem mehrgeschossigen Haus ist es im Dachgeschoss zu einem Feuer gekommen – laut Einsatzmeldung befanden sich keine Bewohner mehr in dem Gebäude.
Die ersten Trupps gingen unter Atemschutz vor, durchsuchten noch einmal das leerstehende Gebäude nach Personen und führten einen ersten Innenangriff durch. Da sich das Feuer schnell über das gesamte Gebäude ausbreitete, wurde der Innenangriff abgebrochen und mit dem Wenderohr der Drehleiter und weiteren Rohren ein Außenangriff durchgeführt. Außerdem wurde der 1. Nachalarm ausgelöst – damit kamen die Feuerwehren Hagen, Löwensen,Thal und das Team ELW zur Einsatzstelle. Die Drehleiter der Feuerwehr Lügde wurde ebenfalls alarmiert und setzte das 2. Wenderohr ein. Im Laufe des Einsatzes kamen 14 AGT Trupps im Innenangriff und über die Drehleiter zum Einsatz. Die SEG des DRK Bad Pyrmont und die angrenzende Bäckerei versorgten alle Einsatzkräfte mit einem Frühstück.
Da das Gebäude aufgrund seiner Bauweise (Lehmdecken) einsturzgefährdet war und sich die Nachlöscharbeiten als schwierig erwiesen, wurde der Abriss angeordnet. Das Haus wurde darauf von einem Bagger eines Abrissunternehmens nach und nach abgetragen und die Glutnester von der Drehleiter aus gelöscht.
Die Polizei ermittelt nach eigenen Angaben wegen Brandstiftung. Erste Ermittlungen deuten auf ein widerrechtliches Eindringen in das Gebäude und eine vorsätzliche Brandlegung hin. Personen wurden nicht verletzt. Die Höhe des Sachschadens kann derzeit nicht beziffert werden.

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